Sport
Ob als Freizeit-, Schul- oder Wettkampfsport ausgeübt, Light-Contact Boxing (Leichtkontaktboxen) stellt Fitness, Spass und Freude an der boxerischen Auseinandersetzung ohne harte Schläge und Verletzungsgefahr in den Vordergrund.
Wir verwenden die Begriffe “Light-Contact Boxing”, “Leichtkontaktboxen” oder “boxe éducative” synonym, obwohl in Deutschland und Frankreich mit “boxe éducative” jeweils eine andere Philosophie verbunden wird. In der viersprachigen Schweiz einigte man sich auf den englischen Begriff “Light-Contact Boxing” oder einfach: “Light-Contact (LC)”. Mutterland dieser Boxdisziplin ist Frankreich, wo “boxe éducative (bé)” mit 14’000 Lizenzierten in Vereinen, im Rahmen der Sozialarbeit und an den Schulen stark verbreitet ist: Mehr zu Boxen in Frankreich…
Zwischen Fitnessboxen und Olympischem Boxen
Die TV-Bilder der Profi-Schwergewichtsboxer Klitschko, Solis, Haye & Co. sind hinlänglich bekannt, ebenso jene ihrer lädierten Gegner. Andererseits bieten heute viele Fitnessstudios Kurse in Fitnessboxen an, obwohl die Instruktoren/Innen oft nicht über die entsprechende Ausbildung verfügen. Zudem erhält man keine Gelegenheit, sich mit andern im Ring zu messen, warum viele der anfänglich Interessierten etwas gelangweilt wieder aufhören, wenn sie die angeeigneten Techniken nie einsetzen können. Light-Contact Boxing positioniert sich dazwischen: Fitnessboxen mit Sparring ohne harte Schläge.
- Fitnessboxen wird in Fitnessstudios in der Regel ohne Schlagkontakt angeboten, der Wettkampf-Charakter entfällt.
- Light-Contact Boxing kann bereits ab dem achten Lebensjahr trainiert werden, denn harte Schläge sind verboten. Seit 2010 werden an jährlich rund fünf Turnieren die Kategoriensieger/Innen ausgemacht. 2011 heisst diese “Schweizer Meisterschaft” SwissBoxing Cup…
- Olympisches Boxen bzw. Amateurboxen ist die meist verbreitete Form des Boxsports
weltweit. Harte Schläge sind erlaubt. Teilnehmen darf, wer mindestens 13 Jahre alt ist und von Trainern als auch Eltern die ausdrückliche Genehmigung dazu hat.
- Profiboxen: Wer in einer Gewichtsklasse mehrmals Schweizer Meister/In geworden ist und über das nötige Talent verfügt, kann seinen Broterwerb dem Boxsport widmen und diesen professionell ausüben.
Weitere Infos zum Boxsport in der Schweiz…






